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 | Nikitas Stressei |
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Welch sonderbare Eigenarten die Natur so manches Mal mit sich bringt, ist deutlich an Nikitas erstem Ei in diesem Jahr zu sehen. Die Eischale ist an vielen Stellen total porös und dünnschalig (Stressei). Ein Heranwachsen des Embryos im Ei ist in der freien Natur unter diesen Bedingungen unmöglich...
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... jedoch nicht so bei uns im Greifvogelpark Katharinenberg. Falkner Mickisch entwickelte speziell für das Stressei einen Kleber, den er dann gewissenhaft in stundenlanger Kleinarbeit mit dem Pinsel auf jede poröse Stelle getupft hat. Auf diese Art und Weise konnte das Ei stabilisiert und in der Brutmaschine künstlich bebrütet werden...
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... und siehe da, nach genau 41 Tagen zeigt sich, dass sich die ganze Mühe des Falkners gelohnt hat. Das kleine Adlerbaby durchbricht die blaugepunktete Eischale....
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... und schlüpft unter den Augen seines Ziehvaters Mickisch in die Welt des Katharinenberges! Falkner und Züchter Mickisch setzt damit einen weiteren Meilenstein in der Pionierarbeit der künstlichen Brut von Greifvögeln - Das Ausbrüten von Stresseiern!
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